13.05.2013

Geballte Kompetenz zur Innendämmung
Gelungener Informationsaustausch beim 2. Internationalen Innendämmkongress

Zum zweiten Mal nach 2011 trafen sich im April mehr als 200 Bautenschutz-Experten zum Internationalen Innendämmkongress in Dresden. Die vom Institut für Bauklimatik der TU Dresden in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Bernhard-Remmers-Akademie organisierte Veranstaltung befasste sich mit zentralen Themen der energetischen Innendämmung, wobei in diesem Jahr die besondere Herausforderung der Innendämmung in denkmalgeschützten Bauwerken im Mittelpunkt stand. Sie erhält einen immer größeren Stellenwert und stellt zugleich hohe technische Ansprüche an die eingesetzten Dämmsysteme. So konnten die Organisatoren in diesem Jahr u.a. Architekten, Planer, Denkmalschützer, Behördenvertreter, Energieberater, Unternehmer, sowie Wissenschaftler aus Forschung und Entwicklung in der Elbestadt begrüßen.

Insgesamt präsentierten 25 Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Finnland, Österreich, Belgien und Dänemark ihre neuesten Forschungsergebnisse bzw. Anwendungsbeispiele. Dabei standen aktuelle Fragen wie die Bewertung von Innendämmsystemen, die Innendämmung im Denkmalschutz, außenklimatische Einflüsse auf Innendämmsysteme sowie das Thema Innendämmung und Holzbalkenköpfe in Fachwerkhäusern auf dem Programm. Das alles wurde anhand zahlreicher Objektbeispiele praxisnah erläutert. Abschließend boten zwei Workshops zu Simulationswerkzeugen wie Delphin, COND und iQ-Lator sowie zur Planungspraxis Innendämmung den Teilnehmern Gelegenheit, sich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen und fachlich auszutauschen.

In Kombination mit einer Industrieausstellung, bei der sich führende Anbieter von modernen Innendämmsystemen mit ihren Produkten präsentierten, bot der gut besuchte Kongress eine willkommene Gelegenheit, theoretische Informationen mit anwendungsorientierten Fragen zu kombinieren.

Eine gesellige Abendveranstaltung mit Blick auf die Elbe und den von einem grandiosen Feuerwerk umrahmten Frühlingsdom in Dresden gab Gelegenheit zu intensiven Fachgesprächen zwischen den Tagungsteilnehmern. Andreas Paul, Geschäftsführer der Bernhard-Remmers-Akademie, zog daher auch ein positives Fazit der eineinhalb Tage am Elbufer: „Inhaltlich haben sich interessante Perspektiven bei der Innendämmung eröffnet. Ich glaube, alle Teilnehmer konnten enorm von dieser Veranstaltung profitieren. In zwei Jahren sollten wir daher die Internationalisierung noch stärker in den Fokus rücken und diesen Kongress gemeinsam zum internationalen Klassentreffen der Innendämmszene entwickeln."