18.11.2014

Wissenstransfer als Wettbewerbsvorteil
Modernste Anlagentechnik im Kompetenzzentrum Holzoberfläche

Bereits Anfang Oktober 2014 wurde das neue Kompetenzzentrum Holzoberfläche der Remmers Gruppe am Unternehmenssitz im niedersächsischen Löningen offiziell in Betrieb genommen. Sowohl die Sanierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Jugendstil-Villa Kösters als auch der Bau der 795 m² großen angegliederten Flachdachkonstruktion sind abgeschlossen. Das Kompetenzzentrum Holzoberfläche stellt ein einzigartiges Angebot für Firmen im Bereich der industriellen Fensterbeschichtung und der Beschichtung von Bauelementen dar.

Darin können modernste Beschichtungstechnologien für Holzfenster und Bauelemente aus Holz erprobt und Neuentwicklungen getestet werden. Zudem erlaubt es die Raumtechnik, alle Kundenparameter nachzustellen und so die realen Anforderungen an die Beschichtungsprodukte zu simulieren. So verfügt das neue Anwendungstechnikum mit seinen verschiedenen regelbaren Klimazonen über modernste Anlagen für die industrielle Fenster- und Profilbrettbeschichtung sowie die handwerkliche Möbellackierung.

Für die Geschäftspartner von Remmers bietet das neue Kompetenzzentrum Holzoberfläche entscheidende Wettbewerbsvorteile: So lassen sich Produktionsabläufe erproben und optimieren; neueste Anlagentechnik kann im Einsatz begutachtet werden. Dadurch können bei geplanten Anschaffungen Fehlinvestitionen vermieden werden. Die technische Ausstattung des Kompetenzzentrums lässt keine Wünsche offen. So steht den Kunden mit der Eröffnung ein vollautomatischer 6-Achs-Lackierroboter mit 3D-Teileerkennung für die Lackierung von Holzbauteilen zur Verfügung. Hinzu kommen verschiedene Schleif- und Lackierautomaten, eine Flutanlage bzw. Flutstation, ein Sprühtunnel zur Imprägnierung von Fenster-Einzelteilen sowie ein voll regelbarer Trockenraum.

Außerdem bietet der Gebäudekomplex Platz für Schulungen von Kunden, Geschäftspartnern oder Seminarteilnehmern der Bernhard-Remmers-Akademie. Das neue Kompetenzzentrum Holzoberfläche dient somit dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaftlern, Lackprofis und Industriepartnern.