04.04.2013

Kunstharzboden für Aufenthaltsräume
AgBB-konform und VOC-frei mit DIBt-Zulassung

Auf dem Wunschzettel von Bauherren steht bei der Planung von Bodenbeschichtungen in öffentlichen Aufenthaltsräumen häufig die gleiche Auflistung: dekorativ soll er sein, pflegeleicht, flüssigkeitsdicht, fugenlos und enorm strapazierfähig. Mit diesen Merkmalen ist ein Kunstharzboden fast immer die erste Wahl. Wo ist das Problem?

Als erster runzelt der erfahrene Planer die Stirn: „Wir haben Restfeuchte im Boden, die drückt uns von unten die Beschichtung kaputt, wenn sie nicht wasserdampfdiffusionsfähig ist.", dann meldet sich der Rechtsgelehrte: „Es sind nur noch VOC-geprüfte Produktsortimente zugelassen, die den strengen Kriterien des AgBB genügen und die DIBt-Zulassungen für Bodenbeschichtungen in Aufenthaltsräumen besitzen." Und schon wird es eng!

Tatsächlich gilt seit 2009 eine Zulassungspflicht für Kunstharzböden, um die Emission flüchtiger, organischer Verbindungen (VOC) in die Raumluft zu verhindern, die die Gesundheit belasten. Nachgewiesen werden muss die gesundheitliche Unbedenklichkeit durch Emissionsfreiheit (soweit praktisch erzielbar). Das gilt neben Teppich-, Linoleum-, PVC- und Laminat-Böden auch für Kunstharzbeschichtungen. Diese Anforderungen haben den Markt der Anbieter deutlich schrumpfen lassen. Die Remmers Baustofftechnik hatte sich aber früh auf die neue Rechtslage eingestellt und bietet sehr erfolgreich ein komplettes, VOC-geprüftes Produktsortiment an, welches den strengen Kriterien des AgBB entspricht. Sie besitzen die DIBt-Zulassungspflicht für Bodenbeschichtungen in öffentlichen Aufenthaltsräumen.

Nachdem Mitte 2009 die „WDD-Systeme (wasserdampfdiffusionsfähig)" als erste Beschichtungssysteme überhaupt diese Zulassung erhalten hatten, folgten bald darauf die „PUR-Systeme". Zusätzlich geprüft wurde auch die erforderliche Oberflächenversiegelung.

Denn der gesamte Beschichtungsaufbau muss geprüft und zugelassen sein. Das PUR-System von Remmers überzeugt auch durch sein Leistungsprofil: flexibel, rissüberbrückend, fugenlos sowie schlag- und stoßfest, hoher Gehkomfort da trittschallmindernd, matte Oberfläche mit hoher Abriebfestigkeit, designfähig durch individuell gestaltbare Optik.

Wie vielseitig dieser Boden ist, veranschaulichen zwei Referenzen aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

In den dicken Mauern der hundertjährigen Speicherstadt Hamburg lagerten einst begehrte Güter aus aller Welt wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze, Tabak und Teppiche. Heute ist der weltgrößte, zusammenhängende Lagerhauskomplex ein Geschäfts- und Kulturzentrum mit einem modernen Innenleben. Auch ein Architekturbüro hat hier sein Domizil gefunden. Sie entschieden sich für einen PUR-Boden von Remmers, im Farbton signalweiß und ausgestattet mit hervorragenden Verarbeitungs- und Leistungswerten. Jeder Besucher, der den Raum betritt, ist von dieser einzigartigen Raumwirkung angetan. Hier ist die Synthese gelungen zwischen dem ehrwürdigen Balkenwerk eines alten Speichers mit der funktionalen Moderne der Neuzeit des 21. Jahrhunderts.

Auch beim Bau der neuen ratiopharm arena in Neu-Ulm konnte ein moderner PUR-Boden seine Vielseitigkeit beweisen. Die Planer wünschten sich einen Boden, der genau so multifunktionell ist wie die Arena. Vor allem im Bodenbereich, wenn über 9.000 Besucher die Flure und Tribünenumgänge frequentieren. Und das wird eine Dauerbelastung sein! Verlegt wurde auf 4.800 m² der neuen ratiopharm arena ein PUR-Bodenbelag mit PUR Indu Color. Durch die Kontrasteinstreuung von Artico Flakes wurden Flächen aufgelockert und rutschhemmend ausgestattet. Die Versiegelung erfolgte mit PUR Aqua Top 2K M.