27.05.2014

Injektion per Kolbenpumpe
Nachträgliche Horizontalsperre mit maschineller Verarbeitung

Als nachträgliche Horizontalsperre gegen aufsteigende Mauerfeuchtigkeit hat sich die Injektionscreme Kiesol C von Remmers vielfach bewährt. Das Produkt ist lösemittelfrei und hat eine hohe Wirkstoffkonzentration von 80%. Die Konsistenz der Emulsion auf Silan-Basis verhindert das „Weg- oder Auslaufen" des Materials im bzw. aus dem Bohrloch – es entfaltet genau dort seine Wirkung, wo es benötigt wird.

Kiesol C wird dort eingesetzt, wo Horizontalsperren fehlen oder beschädigt sind und somit die Feuchtigkeit kapillar ungehindert im Wandquerschnitt aufsteigen kann. Sie ist insbesondere für stark durchfeuchtetes Mauerwerk, wie z.B. Ziegel und Natursteinfassaden geeignet und kann bis zu einem Durchfeuchtungsgrad von 95% drucklos angewendet werden.

Die einmalige Befüllung der waagerechten Bohrlöcher mit einem Durchmesser von lediglich 12 mm ist neben der bisher ausschließlich händischen Verarbeitung nun auch maschinell möglich. Mit der elektrisch betriebenen Kolbenpumpe EP-60 der Firma Desoi in Kombination mit dem 10 l Kiesol C Politainer wird dem Profi-Verarbeiter eine praxistaugliche und hoch effektive Maschinentechnik geboten. Im materialschonenden Unterdruckverfahren wird das Produkt aus dem 10 l Politainer angesaugt und über einen Schlauch an die Injektionspistole gefördert. Das in sich geschlossene System verhindert Materialverluste und ermöglicht eine schnelle und präzise Bohrlochbefüllung. Zeitaufwendige Maschinenreinigungen sind nicht erforderlich. Aufgrund des in sich geschlossenen Systems gelangt keine Luft an das Injektionsmaterial, wodurch eine Reaktion in der Maschine verhindert wird. Somit können auch halb voll Gebinde angeschlossen an der Maschine gelagert und auf der nächsten Baustelle weiter verarbeitet werden.

Als anwendungstechnische Richtlinie für die Mauerwerksinjektion gegen kapillare Feuchte gilt das WTA-Merkblatt 4-4-04 bzw. E-4-10.

Produktinformationen zu Kiesol C finden Sie hier!