Naturstein-Fassaden

Vom historischen Bauwerk bis zum Einfamilienhaus

Was gibt es schöneres als ein altes „Gemäuer“ aus Kalk- oder Sandstein.  Häuser werden heutzutage nicht mehr aus Natursteinen gebaut, weil sie teurer als “normale“ Bauten wären. Daher gilt es, die bereits bestehenden  Natursteinbauten besonders in Stand zu halten.

Dabei sind neben Objekten, wie z.B. dem Kölner Dom, an dem Heere von  Restauratoren und Steinmetzen eine Lebensaufgabe finden, insbesondere
auch profane städtische Altbauten mit ihren Gesimsen und Fensterleibungen aus Naturstein, im Blickpunkt. Anders als bei Ziegeln oder moderneren Baustoffen, differieren beim Naturstein nicht nur Form, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit der Steine, sondern auch ihre physikalischen und chemischen Eigenschaften sehr stark. Ein „genaues“ Hinsehen ist hier unerlässlich. Denn speziell beim Naturstein ist der Erhalt des Originalmaterials und die Abstimmung der neu eingesetzten Reparaturmaterialien von enormer
Wichtigkeit, um die Substanz auch langfristig zu erhalten.

Die an bedeutenden Objekten durch Remmers gesammelten Erfahrungen bringen hier Sicherheit für die „kleineren“, aber nicht minder wichtigen Objekte.

1 Mauerwerksertüchtigung
Zur Erhöhung der Standsicherheit bzw. Tragfähigkeit von hohlräumigem und lockerem Mauerwerk werden die Hohlräume mit Remmers Bohrlochsuspension oder Remmers Historic Verfüllmörtel unter Niederdruck verpresst (gem. WTA-Merkblatt 4-3-98-D).

2 Reinigung & Entsalzung
Die Reinigung dient nicht nur der Optik: Schmutzkrusten speichern Feuchtigkeit und Schadstoffe und behindern die Austrocknung des Untergrundes. Salze werden im oberflächennahen Bereich mit Remmers Entsalzungskompressen entfernt. Die Kompresse wird wie Putz aufgetragen und nach ca. 3 Wochen zusammen mit den eingewanderten Salzen wieder entfernt.

3 Fugenmörtel entfernen
Fast jede Instandsetzung einer steinsichtigen Fassade geht mit einer   Erneuerung der meist schadhaften Verfugung einher. In der Regel müssen die Fugen 2 cm bzw. der doppelten Fugenbreite entsprechend tief ausgeräumt werden.

4 Quellminderung
Für eine Reihe von Natursteinen ist das durch quellfähige Tonminerale verursachte (erdiger Geruch bei befeuchten des Steins) "Hygrische Quellen und Schwinden" eine sehr wesentliche Schadensursache. Durch die Behandlung mit dem derzeit einzigartigen Quellminderer Remmers Antihygro können Quellmaß und Quellgeschwindigkeit reduziert werden.

5 Festigung
Ziel der Festigung ist die Wiederherstellung des ursprünglichen  Festigkeitsprofils durch gezielte Bindemittelzufuhr. Für diese Aufgabe steht eine vielzahl von Steinfestigern auf Kieselsäureesterbasis (KSE) zur Verfügung.

6 Steinergänzung & Verfugung
Beschädigte Steine werden ersetzt oder mit Remmers Restauriermörtel SK ergänzt. Die Neuverfugung erfolgt mit einem in Bindemittel, Körnung und Farbe angepassten Fugenmörtel.

7 Hydrophobierung & Graffitischutz
Zum präventiven Langzeitschutz vor Moos-, Pilz- und Algenwachstum kann vor der Hydrophobierung eine Imprägnierung BFA als flüssiger Vergrünungsschutz aufgetragen werden. Die Hydrophobierung ist immer der abschließende Applikationsschritt. Der semipermanente Remmers Graffitischutz erleichtert das
Entfernen von Graffitischmierereien.

8 Lasur oder Schlämmlasur
Manche Natursteine lassen sich aufgrund Ihrer Struktur nicht hydrophobierend imprägnieren. Eine ggf. trotzdem notwendige Wasserabweisung lässt sich dann nur durch ein „Oberflächensystem“ erreichen. Remmers Historic-Lasur und Historic Schlämmlasur wurde speziell für dieses Einsatzgebiet entwickelt.