Sockelzonen

Die perfekte Lösung gegen Feuchte von unten

Schon in früherer Zeit wurde zum Schutz gegen Spritzwasser und aufsteigender Feuchtigkeit an vielen Gebäuden ein besonderer Sockelbereich ausgebildet.

Hier kamen möglichst wenig wassersaugende Materialien zum Einsatz. Häufig wurden z.B. Fachwerkschwellen auf einen Sockel aus Sandstein „hochgelegt“. Die heute im Neubau eingesetzte Methode, bereits beim Aufmauern der Sockel bereiche Sperrschichten in Form von Bitumenpappen in eine oder mehrere Lagerfugen einzulegen, gibt es erst seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

So ist neben dem Spritzwasserschutz der nachträgliche Einbau einer Horizontalsperre der wichtigste Schritt zu einem schadensfreien Sockelbereich und somit zu einer komplett schadensfreien Fassade.

Seit fast 60 Jahren ist Remmers der Spezialist für jegliche Art von Feuchte schutz. So wurden auch für die Instandsetzung von Sockelbereichen individuelle Systeme entwickelt, die dauerhaften Schutz vor Feuchtigkeit gewährleisten.

1 Horizontalsperre
Zum Einbringen der Horizontalsperre werden alle 10 bis 12 cm Bohrlöcher gesetzt und Packer eingebaut, über die dann Kiesol in das Mauerwerk injiziert wird. Der bisher vorhandene Altputz wird spätestens nach dem Einbringen der Horizontalsperre komplett entfernt.

2 Grundierung & Haftbrücke
Der vorbereitete Untergrund wird mit Kiesol grundiert. Noch während der  Reaktionszeit von Kiesol wird als Haftbrücke Sulfatexschlämme mit dem Quast aufgebracht.

3 Untergrund-Egalisierung
Für einen rissfrei aushärtenden Putz muss der Putzgrund möglichst eben sein. Unebenheiten und Vertiefungen bis 50 mm werden mit Remmers Dichtspachtel in die noch frische Haftbrücke in einem Arbeitsgang egalisiert.

4 Abdichtung
In mindestens zwei Arbeitsgängen, im Abstand von ca. einer halben Stunde, wird die Sockelzone mit Sulfatexschlämme abgedichtet. Diese Abdichtung bringt dauerhaften Spritzwasserschutz und verhindert das Hinterlaufen des Sockelputzes.

5 Spritzbewurf
In die letzte Schlämmlage kann frisch in frisch Remmers Spezial-Vorspritzmörtel eingeworfen werden. Alternativ kann Remmers Sanierputz WTA ohne  Spritzbewurf auf die noch frische letzte Schlämmschicht aufgebracht werden.

6 Universalputz
Wurde mit Spritzbewurf gearbeitet, wird Remmers Universalputz nach 24 bis 48
Stunden auf den abgebundenen Untergrund aufgebracht.

7 Feinputz & Beschichtung
Die Endbeschichtung erfolgt mit Remmers Feinputz oder Siliconharzputz LA R / Siliconharzputz LA T und der diffusionsoffenen und stark wasserabweisenden Siliconharzfarbe LA.