Beschichtungstechnologien

Einsatz der effektiven Vacumattechnologie

Zur Oberflächenbeschichtung von Profilhölzern wird aufgrund der hohen Flexibilität und Vielseitigkeit größtenteils die äußerst effektive Vacumattechnologie eingesetzt. Durch den Vacumat (Vacumat ist ein eingetragenes Warenzeichen von Schiele Maschinenbau) sind homogene, verlust- und oversprayfreie, profilunabhängige und ständig reproduzierbare hochwertige Oberflächenbeschichtungen von Profilhölzern möglich.

Im Bereich der Schlussbeschichtung von Profilhölzern sind auch Kombinationsanlagen mit Gieß- oder Spritzmaschinen vorzufinden.

Arbeitsprinzip des Vacumaten*

Im Vacumaten erfolgt der Lackauftrag in einer Applikationskammer über einen Flutrahmen auf das Werkstück. In der Kammer verwirbelt ein in der gesamten Maschine erzeugter Unterdruck das Material zu einem Farbnebel.

Durch diesen Nebel wird das Profilbrett transportiert und so rundum beschichtet. Danach durchläuft es an der Kammeraußenseite eine seiner Form und seinem Querschnitt angepasste Matrize.

An dieser strömt beim Verlassen der Applikationskammer angesaugte Luft am Profil entlang, homogenisiert die Farbe und zieht den Materialüberschuss in die Kammer zurück.

Um einen verlustfreien Kreislauf zu erreichen, wird die Luft in einem Abscheidesystem vom Lack separiert. Das abgesonderte Material sammelt sich im Tank und wird von hier durch ein Filtersystem in die Applikationskammer zurückgepumpt. Mittlerweile setzen diese Verfahrenstechnik alle führenden deutschen Hobelwerke in zwei- oder dreischichtigen kompletten Vacumat-Systemaufbauten ein.

*Vacumat ist ein eingetragenes Warenzeichen von Schiele Maschinen