Werterhaltungs-Tipps für iQ-Therm-gedämmte Wände

Durch das Anbringen einer iQ-Therm-Innendämmung verbleibt die Heizwärme nahezu vollständig innerhalb des umschlossenen Wohnraumes und wird nur in geringem Maß durch den Wandbildner entweichen. Dadurch werden erhebliche Heizkosten eingespart.

Durch das Kombinieren unterschiedlicher bauphysikalischer Eigenschaften werden bei Verwendung von iQ-Therm feuchte- und wärmetechnische Probleme von vornherein ausgeschlossen.

Der Wohnraum-Nutzer erlebt durch das iQ-Therm-System ein spürbar angenehmeres, allergikerfreundliches Raumklima.

Um dem hohen Anspruch an Funktionalität, Effektivität und Nachhaltigkeit auf Dauer nachzukommen, haben wir einige nützliche Werterhaltungstipps zusammengestellt. Diese werden bei optimaler Nutzung im Hinblick auf Raumklima und Energieeinsparung helfen.

Das Wirkprinzip von iQ-Therm:
Durch das Anbringen einer iQ-Therm-Innendämmung verbleibt die Heizwärme nahezu vollständig innerhalb des umschlossenen Wohnraumes und wird nur in geringem Maß durch den Wandbildner entweichen. Dadurch werdenerhebliche Heizkosten eingespart. Durch das Kombinieren unterschiedlicher bauphysikalischer Eigenschaften werden bei Verwendung von iQ-Thermfeuchte- und wärmetechnische Probleme von vornherein ausgeschlossen. Der Gefahr von Durchfeuchtung und Schimmel wird durch drei wesentliche Parameter wirksam vorgebeugt:

1. Diffusionsoffenheit
2. Kapillaraktivität
3. Feuchtepufferung

Der Wohnraum-Nutzer erlebt durch das iQ-Therm-System ein spürbar angenehmeres, allergikerfreundliches Raumklima.


Werterhaltungs-Tipps für iQ-Therm-gedämmte Wände

1. Die abschließende Oberflächengestaltung muss mit diffusionsoffenen und kapillaroffenen Beschichtungsstoffen oder -systemen erfolgen. Hierzu zählen mineralisch gebundene Farbanstriche wie iQ-Paint, iQ-Paint ST, das Historic Kalkfarb-System sowie Mineralfarbe OH. Diffusionsbremsende Wandbeschichtungsstoffe wie Tapetenoder auch Latexfarben wirken kontraproduktiv auf die Funktionalität des iQ-Therm-Systems. Sie reduzieren den Feuchteaustausch zwischen iQ-Therm und dem Innenraum. Hierdurch besteht die Gefahr der Feuchteakkumulation innerhalb oder auf dem Wandbildner. Langfristige Folgeschäden können dann nicht ausgeschlossen werden.

2. Möbel sollten keinen direkten Kontakt zur Wand haben, um die Konvektion zwischen Wandbildner und Möbel zugewährleisten. 1,5 bis 2 cm (Dicke der Teppichleiste) reichen als Abstand in der Regel vollkommen aus.

3. Zur Aufnahme mittlerer Lasten wie Bilder, kleinere Wandleuchten etc. sollten Dämmstoff-Schraubdübel, z. B. Allzweck-Dübel 50, verwendet werden.

4. Kurze Nägel, Länge bis 2,5 cm, zur Aufnahme kleinerer Lasten, stellen kein Problem dar.

5. Zur präzisen, wärmebrückenfreien Befestigung größerer Lasten (z. B. Küchen-Oberschränke, Treppengeländer etc.) kann z. B. mit einem zuschneidbaren Montagezylinder aus PU-Hartschaum gearbeitet werden.

6. Das iQ-Therm-System beruht darauf, dass Feuchtigkeit, die bei entsprechendem Klimagefälle zwischen innen und außen oder im Rahmen der Feuchteregulierung bei hoher Raumluftfeuchtigkeit aufgenommen wird, auch wiederabgegeben werden kann. Daher ist ein entsprechendes Lüftungsverhalten notwendig.

  • Küche/Bad: In diesen Räumen kann kurzzeitig sehr viel Feuchte entstehen, z. B. beim Duschen, Baden, Kochen und auch beim Wischen von gefliesten Fußböden. Lüften Sie diese „Feuchtespitzen“ unmittelbar weg. Öffnen Sie während bzw. nach dem Kochen oder nach dem Duschen ein Fenster, um intensiv durchzulüften. Wenn diese Räume fensterlos sind, kann das dann notwendige Lüftungssystem diese Aufgabe erledigen.

  • Wohnräume: Hier können Sie nach „Nase“ lüften. Wenn die Luftqualität schlecht ist („es riecht“), empfiehlt sich eine Stoßlüftung.

    Befinden sich im Wohnzimmer sehr viele Pflanzen oder andere Feuchtequellen (Aquarium, Zimmerspringbrunnen, etc.), sollten Sie die Luftfeuchte regelmäßig überprüfen, z. B. mit einem Hygrometer (Die Werte sollten in der Regel unter 60 % rel. Luftfeuchte liegen).

  • Schlafräume: Wenn Sie bei angekipptem Fenster schlafen, kann die feuchte Atemluft sofort entweichen. Bleibt das Fenster nachts geschlossen, sollten Sie nach dem Aufstehen mit weit geöffnetem Fenster lüften (Stoßlüftung). Im Winter reichen dafür 5 bis 10 Minuten, im Frühjahr und Herbst kann länger gelüftet werden. Mit einem Hygrometer können Sie feststellen, ob die „relative Feuchte“ geringer als 60 % ist. Falls dieser Richtwertüberschritten wird, sollten Sie länger oder öfter lüften (z. B. zusätzlich am Abend).

Wenn Sie die hier angegebenen Tipps beherzigen, werden Sie mit wenig Aufwand eine hervorragende Luft- und Wohnqualität erzeugen – und dabei langfristig den Wert Ihrer Innendämmung erhalten.