Remmers Werkfeuerwehr

Zur Optimierung des Brandschutzes und der betrieblichen Sicherheit im Unternehmen der Remmers Baustofftechnik GmbH wurde im Jahr 1985 erörtert, eine Werkfeuerwehr einzurichten. Dabei waren die Optimierung des vorbeugenden Brandschutzes im Unternehmen wie auch die Sicherstellung größtmöglicher Effizienz im Falle eines Schadenereignisses vorherrschende Leitgedanken.

Von der Remmers Baustofftechnik GmbH wurden die Voraussetzungen geschaffen, zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung für das Unternehmen in Löningen eine nebenberufliche Feuerwehr, entsprechend den sich aus dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz (NBrandSchG) ergebenden Rechte und Pflichten aufzustellen. Dies geschah im Laufe des Jahre 1986.

Der Werkhauptbrandmeister Gerd Wendte wurde 1985 mit dem Aufbau einer Werkfeuerwehr beauftragt und leitete sie 25 Jahre lang bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand. Am 30.06.2010 übergab Gerd Wendte die Leitung der Werkfeuerwehr an seinen Stellvertreter, Werkbrandmeister Martin Zahn.

Seit 1987 ist die bei der Remmers Baustofftechnik aufgestellte Feuerwehr eine anerkannte nebenberufliche Werkfeuerwehr. Die Kosten der Werkfeuerwehr trägt die Remmers Baustofftechnik GmbH, die Aufsicht über die Werkfeuerwehr übt die Bezirksregierung Weser-Ems aus.

Die Angehörigen einer Werkfeuerwehr können haupt- oder nebenberuflich tätig sein. Dabei liegt das Aufnahmealter bei 18 Jahren. Im Gegensatz zur Freiwilligen Feuerwehr wird der Leiter der Werkfeuerwehr nicht gewählt, sondern vom Unternehmen bestellt. Darüber hinaus gelten für die Ausbildung der Feuerwehrleute bei der Werkfeuerwehr die gleichen Voraussetzungen und Bedingungen wie bei den allgemeinen Freiwilligen Feuerwehren.