24.05.2013

Starkes Interesse für die „Ausbildung.plus“

Das neue Ausbildungsmodell „Ausbildung.plus“ für leistungsstarke Auszubildende in den kaufmännischen Berufen Industriekaufmann und Groß- und Außenhandelskaufmann startet ab August 2013 in Löningen. Das Ausbildungskonzept – eine Zusammenarbeit der BBS am Museumsdorf in Cloppenburg, der IHK Oldenburg und den Löninger Betrieben Remmers Baustofftechnik, Graepel und Schne-frost – kombiniert die klassische Berufsausbildung mit anerkannten Weiterbildungsangeboten. Die Ausbildung basiert auf einem vierjährigen Qualifizierungsvertrag, der eine auf zweieinhalb Jahre verkürzte Ausbildung mit abschließender IHK-Prüfung und eine unmittelbar anschließende eineinhalbjährige Weiterbildungsphase zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt mit Ausbildereignungsprüfung beinhaltet. Darüber hinaus sind weiterführende Kurse zur Entwicklung der Persönlichkeit sowie ein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt vorgesehen.


Mit seiner Unterschrift unter dem Ausbildungsvertrag komplettiert Hennes Baalmann aus Klein Berßen (Landkreis Emsland) bei Remmers den ersten Jahrgang mit 10 Teilnehmern für das kaufmännische Ausbildungskonzept „Ausbildung.plus“.

 

 

Zu Anfang des neuen Schuljahres im August starten zunächst 20 Teilnehmer  das neue Ausbildungsmodell „Ausbildung.plus“ an der BBS-Außenstelle in Löningen. Das Löninger Unternehmen Remmers stellt allein die Hälfte des diesjährigen Klassenverbandes. „Es ist ein bundesweit einmaliges „Leuchtturmprojekt“ – nur in Nordrhein-Westfalen gibt es ein vergleichbares Projekt“, erläutert Gerd-Dieter Sieverding, Aufsichtsratsvorsitzender Remmers. Junge, motivierte Auszubildende und die Unternehmen, vorwiegend aus dem Landkreis Cloppenburg sowie teilweise auch aus den Nachbarkreisen, profitieren von der qualitativen Ausbildung gleichermaßen. Jungen Menschen wird eine Ausbildung mit Zusatzqualifikation und guten Aufstiegsmöglichkeiten geboten und die Firmen erhalten im Gegenzug dafür qualifizierte Arbeitskräfte.

„Viele Schulabsolventen, die sich intensiv mit dem Thema Ausbildung auseinandersetzen, sehen offenbar auch die Vorteile dieses neuen Ausbildungskonzeptes“, so Andreas Paul, Bereichsleiter Personal bei Remmers. Das Unternehmen konnte im kaufmännischen Bereich unter rund 150 Bewerbungen auswählen und hat sich letztlich für sechs Bewerber und vier Bewerberinnen entschieden, erklärt Gunnar Vages, Personalreferent und Ausbildungsleiter für die kaufmännischen Berufe. Das Unternehmen zählt mit 53 Auszubildenden in sechs verschiedenen Ausbildungsberufen zu den größten ausbildenden Unternehmen in der Region.

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