15.02.2016

High five für die Remmers-Betoninstandsetzung

Dürfen wir vorstellen:


Unsere Neuzugänge im Kurzprofil: 

Betofix HQ3 Plus – Der ultrahochfeste Vergussmörtel

Vergussmörtel sind hochfeste, zementgebundene und nichtschrumpfende Mörtel. Mit unserem Betofix HQ3 hatten wir zwar bereits einen solchen Mörtel im Programm, wir haben ihm nun aber einen weiteren Vergussmörtel an die Seite gestellt. Denn da sich der Betonbau zu immer schlankeren und damit effizienteren Konstruktionen entwickelt und sich zudem immer neue Einsatzmöglichkeiten in hoch beanspruchten Bereichen auftun, bietet der Betofix HQ3 Plus als zusätzliche ultrahochfeste (UHPC) Variante viele Einsatzmöglichkeiten.

Betofix HQ6 – der Vergussbeton für große Schichtdicken

Bei der Sanierung von Stützen oder Wänden sind (gerade in Parkhäusern) häufig Reprofilierungen großer Fehlstellen erforderlich. PCC-Mörteln wie Betofix R4 sind hier durch die Vorgaben der Instandsetzungsrichtlinie Grenzen gesetzt, denn sie dürfen flächig maximal bis zu einer Schichtdicke von 50 mm eingesetzt werden. Um in Zukunft auch größere Flächen sanieren zu können, haben wir den hochfesten und quellfähigen Vergussbeton Betofix HQ6 entwickelt.

Das Material enthält im Gegensatz zum Betofix HQ3 ein Größtkorn von ca. 6 mm und ist somit gemäß der DAfStb Richtlinie als Vergussbeton einzustufen. Sollte also in Zukunft ein Stützenfuß größtenteils oder sogar komplett zu erneuern sein, geht es nun ganz leicht: Einfach einschalen und mit dem Vergussbeton HQ6 vergießen.

Betofix HQ2 – der Stopfmörtel

In manchen Situationen stößt der Einbau von Vergussmörteln an seine Grenzen. Oft sind es vor allem wirtschaftliche Gründe, etwa weil der Bau von Schalungen sehr kompliziert und aufwändig wäre. In vielen dieser Fälle lässt sich mit einem hochfesten, quellfähigen Stopfmörtel Abhilfe schaffen. So bietet unser Betofix HQ2 folgende Anwendungsmöglichkeiten:

  • Kraftschlüssiges Unterstopfen von Maschinen, Brücken- und Gleislagern
  • Unterstopfen der Holzschwellen im Holzrahmenbau
  • Einbindung und Abdichtung von Rohrdurchführungen
  • Abdichtung von starren Rissen in Beton- und Mauerwerkswänden, Kanalschächten und Schachtkonstruktionen
  • Temporäre Abdichtung von wasserführenden Rissen zur weitergehenden Rissverfüllung
  • Abdichtungen von Schlitzwänden im Hoch- und Tiefbau
  • Montage- und Installationsmörtel für den Elektroinstallations-, Rohrleitungs- und Heizungsanlagenbau

Betofix R4 EM und Betofix HB für den Einsatz beim kathodischen Korrosionsschutz

Hat die Korrosion im Beton auf Grund von Chloriden oder Carbonatisierung schon den Bewehrungsstahl erreicht, hilft oftmals nur noch ein Abtragen des geschädigten Betons mit anschließendem Neuaufbau. Eine moderne Alternative hierzu bietet das Verfahren des kathodischen Korrosionsschutz (KKS). Dabei wird auf der Oberfläche des Betons eine dauerhafte Anode angebracht und an eine Gleichstromquelle angeschlossen. Nach Einschalten der Stromquelle erzwingt diese einen Stromfluss hin zum Bewehrungsstahl, der das weitere Korrodieren der Bewehrung unterdrückt. Der kathodische Korrosionsschutz kann so die Lebensdauer des Bauwerks um einige Jahrzehnte erhöhen und bei Stahlbeton-Neubauten zudem einen umfassenden, vorbeugenden Schutz vor Korrosion erreichen.

Die Vorteile dieses Verfahrens liegen auf der Hand: Der kontaminierte Beton muss nicht in großer Tiefe entfernt und erneuert werden, was den Zeitaufwand für die Instandsetzung reduziert. Dadurch wird der laufende Betrieb meist weniger beeinträchtigt und der vorbeugende Schutz minimiert zukünftige Reparaturmaßnahmen.

Unser Betofix R4 EM dient hierbei als geprüfter PCC I-Mörtel sowie zur Einbettung der dauerhaften Anode. Ergänzt wird er durch Betofix HB, der als Haftbrücke beim Einsatz als KKS-Mörtel fungiert. Denn da ein Stromfluss zwischen der beschriebenen Inert-Anode und dem Bewehrungsstahl fließen muss, muss nicht nur der KKS-Mörtel, also Betofix R4 EM, sondern auch die Haftbrücke leitfähig sein. Diese Voraussetzung erfüllt unser neuer Betofix HB in perfekter Weise.