Vorschriftmäßig zum Erfolg

DIN 18195 und Richtlinien

 

DIN 18195, Teil 1 Punkt 4.1

Wirkung und Bestand einer Bauwerksabdichtung hängen natürlich von ihrer fachgerechten Planung und Ausführung ab, aber auch von der abdichtungstechnisch zweckmäßigen Planung, Dimensionierung und Ausführung des Bauwerkes und der Bauteile, auf die die Abdichtung aufgebracht wird. Die DIN 18195 wendet sich daher sowohl an den Abdichtungsfachmann als auch an die für die Gesamtplanung und Ausführung des Bauwerks Verantwortlichen. Jeder Planer ist demnach angehalten, größte Sorgfalt bei der Planung walten zu lassen und bewährte Techniken einzusetzen.

WTA-Merkblatt mit klaren Richtlinien

Nicht alle praxisbewährten Systeme sind bereits genormt. Klare Angaben zum richtigen Vorgehen von der Bestandsaufnahme und Planung bis zur Durchführung der Abdichtung gibt das WTA-Merkblatt Nachträgliches Abdichten erdberührter Bauteile“. Die wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege WTA e. V. fördert im Dialog mit Wissenschaftlern und Praktikern die Bauwerkserhaltung. Remmers ist ständiges Mitglied in diesem renommierten Fachgremium.

Die KMB-Richtlinie

In der Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen erdberührter Bauteile werden Detailsausführungen für den Planer und Verarbeiter leicht verständlich beschrieben, so dass ein Leitfaden geschaffen wurde, der die DIN 18195 ergänzt. Auch hier wird die Vorreiterrolle der Remmers Abdichtungen durch Systemlösungen z. B. im Bereich des Fußpunktes und Sockels ersichtlich.

Auf die DIN wartet noch Arbeit

Die DIN 18195 ist eine Norm, die Abdichtungsstoffe verschiedener Interessengemeinschaften regelt und somit einen Kompromiss der Beteiligten darstellt. Im Teil 1 der DIN 18195 weist das Vorwort darauf hin, dass die Norm in einer ersten Phase lediglich der Hauptentwicklung im Bereich der Bauwerksabdichtungen Rechnung trägt. In einer zweiten Phase sollen dann Festlegungen beraten werden für Abdichtungen mit bisher noch nicht in die Normreihe aufgenommenen Produkten, beispielsweise mineralische Dichtungsschlämme.

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