Rissinstandsetzung

Partielle und großflächige Sanierungsmöglichkeiten

Werden, auch kleinere, Rissschäden nicht behoben, so sind auf Dauer Folge schäden an der Bausubstanz vorprogrammiert – meist bedingt durch Aufquellen oder Schwinden des Putzuntergrundes, z.B. bei Mischmauerwerk oder bei Baustoffen, die besonders unter Feuchtigkeitsaufnahme leiden. Häufige Ursachen für das Auftreten von Rissen an der Fassade sind stark unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit, Bewegungen des Bau- oder Putzuntergrundes (z.B. Setz ungen), mangelhafte Vorbereitung des Putzgrundes sowie zu harter Putz.

Mögliche Risssanierung

Statische, nicht dynamische Risse (keine weiteren Bewegungen):


Riss aufweiten

Rissränder mit einer festigenden Imprägnierung grundieren

Auffüllen des Risses mit einem elastischen, organisch gebundenen Feinmörtel (Siliconharzspachtel)

Dynamische Risse mit geringer Verformung bzw. Restverformung (leichte Bewegungen)

Putz beidseitig auf einer Breite von etwa 20 cm entfernen

Trennlage aufbringen um Putz und Putzgrund zu entkoppeln

Drahtgewebe als Putzträger anbringen

Putz in zwei Lagen aufbringen Unterputz: Verbundmörtel, Oberputz mit angleichender Struktur

 

Weitere Informationen

 

Service & Kontakt

Über 250 qualifizierte technische Fachberater stehen unseren Partnern bundesweit mit Rat und Tat für Antworten und Problemlösungen am Bau zur Verfügung.

Ihre Postleitzahl oder ihr Ort: