Partielle und großflächige Sanierungsmöglichkeiten
Werden, auch kleinere, Rissschäden nicht behoben, so sind auf Dauer Folge schäden an der Bausubstanz vorprogrammiert – meist bedingt durch Aufquellen oder Schwinden des Putzuntergrundes, z.B. bei Mischmauerwerk oder bei Baustoffen, die besonders unter Feuchtigkeitsaufnahme leiden. Häufige Ursachen für das Auftreten von Rissen an der Fassade sind stark unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit, Bewegungen des Bau- oder Putzuntergrundes (z.B. Setz ungen), mangelhafte Vorbereitung des Putzgrundes sowie zu harter Putz.
Mögliche Risssanierung
Statische, nicht dynamische Risse (keine weiteren Bewegungen):
Riss aufweiten
Rissränder mit einer festigenden Imprägnierung grundieren
Auffüllen des Risses mit einem elastischen, organisch gebundenen Feinmörtel (Siliconharzspachtel)
Dynamische Risse mit geringer Verformung bzw. Restverformung (leichte Bewegungen)
Putz beidseitig auf einer Breite von etwa 20 cm entfernen
Trennlage aufbringen um Putz und Putzgrund zu entkoppeln
Drahtgewebe als Putzträger anbringen
Putz in zwei Lagen aufbringen Unterputz: Verbundmörtel, Oberputz mit angleichender Struktur
Weitere Informationen
Die Remmers Systemlösungen
Siliconharzfarbe LA
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