Als Baustoffprüfer bin ich zuständig für verschiedene Messungen und Prüfungen. Auch in der Ausbildung darf ich schon verschiedene DIN-Prüfungen vornehmen! Verantwortung zu übernehmen macht mir sehr viel Spaß.

Laurin S., Auszubildender zum Baustoffprüfer

Baustoffprüfer (m/w)

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Schulische Mindestanforderungen: Realschulabschluss

Berufsschule: Beckum

Berufsschultage: 2 Monate betriebliche Ausbildung, 1 Monat Blockunterricht

Baustoffprüfer untersuchen Böden, Bauprodukte, Baurohstoffe und Bindemittel. Sie entnehmen Proben, führen Messungen und Prüfungen durch und dokumentieren die Ergebnisse. Des Weiteren sind diese bei Remmers in die Produktentwicklung eingebunden, führen standardisierte Prüfungen durch und kontrollieren bei Produkten das Einhalten von DIN-Normen. 

Die Ausbildung zum Baustoffprüfer findet ausschließlich im Stammwerk in Löningen statt. Durch den regelmäßigen Betriebsunterricht wird die praktische Ausbildung unterstützt. Neben der betrieblichen Ausbildung ist der Besuch der Berufsschule obligatorisch.

Schulische Mindestanforderungen:

  • Gute bis sehr gute Leistungen im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich

Weitere Anforderungen:

  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt
  • Kenntnisse in Mathematik 
  • Flexibilität
  • Physik- und Chemie-Kenntnisse

Einblick in die Ausbildung eines Baustoffprüfers

Laurin, unser Auszubildender zum Baustoffprüfer, im Interview!

LAURIN: Mein Name ist Laurin Schäfer, ich bin 20 Jahre alt und komme aus Markhausen. Am 01.08.2015 begann ich meine Ausbildung zum Baustoffprüfer bei Remmers, nachdem ich auf dem Beruflichen Gymnasium mit der Fachrichtung Wirtschaft in Friesoythe war.

REMMERS: Warum hast du dich für deinen Ausbildungsberuf entschieden?

LAURIN: Da ich in meiner Freizeit im THW (CLP) in der Fachgruppe ÖL- Schaden bin, habe ich viel über das Nehmen von Proben und die Auswertung von Daten gelernt. Dies machte mir dort schon viel Spaß. Meine Freunde haben mir dann geraten mich bei Remmers in Löningen zu bewerben, da man hier noch einen Azubi zum Baustoffprüfer gesucht hat. Nach einem Probearbeiten wusste ich, dass ich diesen Beruf ausüben will.

REMMERS: Was gefällt dir an deiner Ausbildung bei Remmers besonders gut?

LAURIN: Ich bin zwar noch nicht lange hier, aber ich kann schon etwas dazu sagen: Mir gefällt besonders gut, dass es hier sehr abwechslungsreich ist. Man prüft bestimmte Betonsorten oder Mörtel im Labor und wertet diese Daten dann am Computer aus. Zum anderen gefällt es mir bestimmte Tätigkeiten alleine machen zu können, wie eine Haftzugprüfung.

REMMERS: In welchen Abteilungen warst du bis jetzt?

LAURIN: Ich durchlaufe in meiner Ausbildung keine andere Abteilung. Ich bleibe in den drei Jahren in der F+E Bauten- und Fassadenschutz III Abteilung. Mich persönlich stört es nicht, da ich die anderen Abteilungen trotzdem nach und nach kennenlernen werde. Aufgaben, die ich hier schon erledigen durfte, sind zum Beispiel das Prüfen Fließgeschwindigkeit, die Durchführung einer Siebanalyse und einer Haftzugprüfung, das Einwiegen verschiedener Rezepturen, die Anfertigung und anschließende Prüfung von Prismen sowie das Erledigen von Aufgaben am Computer.

REMMERS: Kannst du dir vorstellen, nach deiner Ausbildung bei Remmers zu bleiben und welche Perspektiven hast du?

LAURIN: Ja, ich kann mir durchaus vorstellen als Baustoffprüfer bei Remmers fest zu arbeiten, jedoch würde ich mich weiterbilden wollen und das auch im selben Bereich (Beton- und Mörteltechnik). Zudem würde ich gerne in der Abteilung F+E Bauten- und Fassadenschutz III bleiben.